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Die Schipperhoege
ist die alljährliche Zusammenkunft der Schifferbrüder. Hier wird die jahrundertealte Tradition
gepflegt und auch die Geselligkeit unter den Schifferbrüden kommt nicht zu kurz.
An beiden Tagen der Schipperhoege finden für die Mitglieder zwei große Festbälle statt, auf denen sowohl moderne Tanzmusik als
auch einige alte Schiffertänze gespielt werden. Diese Mischung ist in ihrer Art wohl einzigartig und bei den Mitgliedern sehr beliebt.
Die Schipperhoege findet traditionell im Winter statt, also in Zeiten,
in denen Eisgang eine Schifffahrt zumindest einschränkt.
Der Umzug durch die Stadt Hiermit erweist die Brüderschaft dem Amtspatron, (Bürgermeister) den Älterleuten und auch der
Leitung des Wasser und Schiffahtsamtes die Ehre und hält dazu am Schloß und in der Elbstraße.
An jeder der Haltepunkte werden ein paar Worte gesprochen und die Schifferbrüder bringen ein dreifaches “Vivat Hoch” aus.
Im Anschluß wird ein Tänzchen gespielt, woran sich auch die Lustige Person sowie die begleitenden Clowns beteiligen.
Der Umzug wird durch die “Lustige Person” angeführt, es folgen historische Schiffsmodelle, die heute von Kindern der Mitglieder getragen werden. Früher hatten diese Aufgabe die jüngeren Mitglieder zu übernehmen, die bunten Bänder an den Mützen entspachen dem Jahr der Mitgliedschaft.
Die mitgeführten Fahnen sind aus den Jahren:
• 1811 - Trauerfahne • 1935 - 300 jähriges Jubiläum • 1985 - 350 jähriges Jubiläum
Alle Fahnen zeigen zeitgenössische Schiffsabbildungen. Die Brüderschaft benutzt heute noch eine weitere Fahne aus dem Jahr 1894, die jedoch wegen ihrer einziartigen Machart nicht mehr im Umzug mitgeführt wird.
Im Anschluß findet der öffentliche Kindertanz statt.
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